So geht das – „Feenhaus selber machen“

So geht das – „Feenhaus selber machen“

 

Es sieht schwieriger aus, als es ist.

Probiere es einfach mal aus…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie die Grundkonstruktion des Feenhaus aufgebaut wird, erkläre ich hier:

Drei Plastikflaschen wählte ich als Basis für das Hausgerüst.

Ich überlege mir, wie groß es werden soll.

Pappe ist sehr einfach zu bearbeiten, aber wenig wetterfest. Soll es also draußen stehen, ist der Unterbau aus entsprechendem Material zu fertigen.

Styropor, Rinde, große Plastikdeckel oder ähnliches eignet sich gut.

Ich habe hier einen Rest Hartschaumplatte gefunden.

Das Material ist sehr stabil, leicht und mit dem Cuttermesser gut zu bearbeiten.

Im nächsten Schritt habe ich mir die PET-Flaschen  zugeschnitten und mit Heißkleber aneinander befestigt.

Damit die Konstruktion besseren Halt bekommt, bis der Kleber fest wird, dient ein wenig Kreppband.

Die verklebten Verbindungen bekommen mit „Würsten aus Alufolie“ und wieder etwas Heißkleber noch mehr Stabilität.

Die Flaschen neigen zum Schmelzen, wenn zu viel Kleber auf einmal aufgetragen wird.

Zuletzt wird die Hausbasis auf den Untergrund geklebt.

Nun geht es zur Fertigung der Hüte.

Dafür dienen als Materialspender die beiden Abfallbehälter unter dem Tisch. Einer für Pappe und einer für Plastik.

Aus einem Papprest schneide ich einen Kreis.

Die Verpackungstüten und leichten Blisterfolien aus dem Plastikabfall werden zu einem kegelähnlichen Gebilde geformt und mit Kreppband fixiert.

Das Ganze muss nun mit Heißkleber und Klebeband auf dem Kreis mittig angeklebt werden.

Zusätzlich arbeite ich gerne mit ein wenig Alufolie um den äußeren Rand herum.

Damit kann der Rand dünner zur Kante hin auslaufen und endet nicht so grob wie eine Pappkartonkante.

Für dieses Haus habe ich drei Hüte gefertigt. In der oberen Spitze wurde noch ein kleines Drahtstück eingearbeitet, damit zum Schluss eine Spirale geformt werden kann. 

Eine weitere Lage Alufolie um den ganzen Hut gewickelt dienst zur Formung und Stabilisierung der Hutform.

Das Ganze wird zuletzt fest mit Kreppband eingebunden. Diese letzte Schicht sollte halbwegs sauber gearbeitet werden, denn jede Falte ist später sichtbar. Einige Unregelmäßigkeiten sind aber gewünscht und geben später ein natürlicheres Aussehen.

Mit Heißkleber wird dann der Hut auf der Flaschenkappe befestigt.

Auch dort folgt eine Wickelung mit Alufolie.

Ich hebe alle sauberen Reste von Folie auf, denn hier lassen sie sich wunderbar wiederverwerten.

Nun steht noch ein wichtiger Schritt an. Es muss jetzt bereits festgelegt werden, wo Türen und Fenster entstehen sollen.

Mit schwarzem Edding zeichene ich die Öffnungen ein.

Mit Kleister und Zeitungspapierstreifen wird nun das komplette Feenhaus bearbeitet.

Jede Pappmachelage sollte gut getrocknet sein, bevor die nächste Lage aufgebracht wird. Ich helfe mit dem Fön nach, wenn es schneller gehen soll.

Die Aussparungen für Fenster und Tür werden gleich freigelassen.

So ist die Grundkonstruktion fertig und es kann mit der Ausgestaltung begonnen werden.

Wie immer möchte ich die selbst gesammelten Naturmaterialen aus dem Wald einarbeiten. Es braucht allerdings auch dann einen Grundanstrich, damit nicht das Zeitungspapier zwischen dem Moos oder den Ästen hervorschaut.

Als erstes Grundiere ich immer mit weißer Wandfarbe. Sie gibt zusätzliche Festigkeit und einen einheitlichen Untergrund.

Anschließend habe ich die weitere Farbgestaltung mit Acrylfarben gemacht. Nachdem diese Farbschicht trocken ist, kommt der schönste Teil der ganzen Arbeit. Ich habe schon viele Feenhäuser gemacht, aber jedes Mal ist es überraschend, welches Resultat endgültig entsteht.

Die Haustür ist aus Stieleishölzchen gefertigt und die Fensterumrandungen wurden teilweise mit Rindenstücken oder kleinen Steinchen gemacht. Moos ziert die Unterseite der Hüte und dienst als Deko für Hausecken und die Landschaft vor dem Haus. Einige Baumflechten und Rinden geben dem Feenhaus ein etwas natürlicheres Aussehen.

3 kleine Perlen bilden die Abschlüsse der Hutspitzen, 2 hölzerne Marienkäfer und ein kleines Holzherz an der Haustür runden das Ganze ab.

Für diese Variante habe ich die Hüte mit mattem Klarlack versehen und den Rest mit Klarlack aus der Dose übersprüht. So ist es bedingt wetterfest, zumindest unter Dach auf der Terrasse.

Wenn das Feenhaus im Garten stehen soll, ist Bootslack genau richtig. Dieser sollte dann aber bereits vor der Deko mit mindestens mit 2 Anstrichen aufgetragen werden.

Alternativ zu Pappmache kann lufttrocknende Modelliermasse verwendet werden. Das Feenhaus wird schwerer und stabiler. Bereits am nächsten Tag kann auch mit der Farbgestaltung begonnen werden.

Viel Spaß beim Nachbauen….

 

 

 

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