Projektbegleitung – „Wie eine Feentür entsteht“

Projektbegleitung – „Wie eine Feentür entsteht“

Bevor der schöne Moment kommt, die Feentür in die Natur zu integrieren, ist einiges an Arbeit notwendig.

Es beginnt mit dem Sammeln von passenden Materialen in der Natur. Da ich am Waldrand wohne, kommen natürlich Materialien von dort zum Einsatz.

Der nächste Schritt ist die Ausbeute zu begutachten und eine kleine Planung vorzunehmen.

Die nächste Tür soll sich von der ersten Tür unterscheiden. Es wäre ja langweilig, wenn alle Feentüren gleich aussehen würden.

Da ich viel Rinde gesammelt habe, entscheide ich mich für eine Feentür aus Rindenholz.

Ich lege die Rindenstücke nebeneinander und verschiebe und probieren, bis die Form meiner

Vorstellung entspricht.

Die eine oder andere Ecke wird kurzerhand abgeschnitten und passend gemacht.

Um die Lücken zwischen den Wurzeln eines Baumes gut füllen zu können, ist es sinnvoll die Form der Feentür entsprechend anzupassen.

Also wird sie in der Mitte höher ausfallen, als an den Seiten.

Mit Heißkleber lassen sich die Rindenstücke schnell und fest aneinander kleben.

Zur Verstärkung der Konstruktion habe ich auf der Rückseite quer noch Stieleis-Stäbchen aufgebracht. Jetzt hält es bombenfest.

Fast schon fertig – nach nur einer halben Stunde.

 

Zum Dekorieren setzte ich als erstes in die Ecken rechts und links unten ein paar Baumflechten.

 

 

 

 

 

 

 

Die Tür bekam auf einem kleinen Aststückchen und Rinde einen Türgriff. Diesen, wie auch den kleinen Holzstern habe ich Pink angemalt. Pink passt doch wunderbar zu Feen, oder?

Neben die Tür kam dann noch ein dünnes Wurzelteil. Zur Deko gut geeignet, finde ich – aber es gibt ein bisschen weitere Stabilität, da es mit der Türspitze verbunden ist.

 

Dieser obere Punkt wird von einer Holzscheibe dekoriert, auf die ein Feenbild in Serviettentechnik aufgebracht wurde.

Als ich mir letztes Jahr eine Tischkreissäge gekauft hatte, habe ich jede Menge dieser Astscheiben geschnitten.

In einem Bastelgeschäft in Deutschland habe ich 20 ct pro Stück bezahlt!

Mit dem Wald vor der Tür könnte ich damit reich werden!

 

Ein paar von diesen Holzscheiben habe ich noch von einem anderen Projekt im letzten Jahr übrig.

Hier erfüllen sie einen guten Zweck – es ist immer gut Reste aufzuheben.

 

 

 

Der Wurzelast bekam eine kleine Perle und einige weiße zarte Bänder als Schmuck.

Die Bänder greifen wieder das Thema der Feenhochzeiten auf und ergänzen sich somit gut mit den anderen Projekten von Felis Art.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fertigstellung der Feentür hat ca. eine Stunde in Anspruch genommen.

Jetzt trocknet sie bis morgen auf dem Werktisch und kann dann in den Wald gebracht werden.

Ich bin sehr zufrieden mit dem  Ergebnis.

Wenig Zeit und keine Kosten durch die Verarbeitung von Materialien, die die Natur anbietet, ergänzt durch Krimskrams, der irgendwo noch übrig ist.

Die Philosophie von Felis Art wurde somit voll verwirklicht!  :o)

 

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