Herausforderung – Aufbau des ersten Marktstands erfolgreich gelungen…

…am Christkindlmarkt in Pill.

An zuerst einem Wochenende bat sich die Möglichkeit einen Marktstand am 2. Adventswochenende in Pill aufzubauen.

Mit viel Vorfreude blickte ich dem Tag des Einrichtens des Marktstands entgegen. Ich wusste genau, was ich alles mitnehmen möchte.

„So räumte ich den großen Werktisch in der Felis-Art-Werkstatt leer und trug zusammen, was alles mitgehen sollte.“

3. Adventswochenende

Die Papierperlenketten sollten mit, dann noch das gesamte Sortiment an Räucherwerk. Die großen Pappmache-Pilze mit integrierter Beleuchtung sollten als Deko für das Räucherwerk dienen. Dann natürlich noch der Papierweihnachtsbaum aus der Tiroler Tageszeitung und die kleinen Bäumchen passend dazu. Acrylbilder sollten auch zu sehen sein und den Hintergrund im Stand ausschmücken. Ach ja, Feenhochzeiten mussten auch mit. Weiterhin wollte ich gerne Feenhäuser zeigen und die Pappmache-Tierköpfe aus alten Schuhen…und dann noch die Phantasie-Schuhe. Ich brauchte auch noch Werkzeuge für den Aufbau, Dekostoffe, Lampen für die Beleuchtung, einen Klappstuhl, Kasse und, und….

Der Tisch war schnell vollgepackt und überladen mit all den Sachen, die unbedingt mit mussten. Wie soll ich das alles transportieren? Immerhin steht mir lediglich ein kleiner Hyundai i20 zur Verfügung. Es musste irgendwie gehen!

Der Papierbaum kam auf den Beifahrersitz und der Fußraum davor wurde mit Kartons voller Räucherwerken gefüllt. Die zerbrechlichen Feenhäuser wurden in Kartons verpackt und fanden am Rücksitz einen Platz. Die Feenhochzeiten hingen auf einem Bügel an den hinteren Türen. Der Kofferraum wurde gefüllt mit allerlei anderen Kartons und obenauf alles, was zerbrechlich ist oder zerdrückt werden kann. Der Klappstuhl kam hinter die Vordersitze, dazwischen und ganz oben auf fanden die Leinwände einen Platz. Die Stehlampe quer oben drauf „sicherte“ die Ladung.

„Meine Handtasche fand letztendlich nur noch Platz auf der Handbremse.
Gut, dass es sehr unwahrscheinlich ist hier am Pillberg in eine Polizeikontrolle zu kommen. :-)“

Auf dem Weg nach Pill fuhr ich seeehr langsam. Die Ladung durfte ja nicht verrutschen! Also fuhr ich jede Kurve (und davon gibt es viele hier) ganz langsam und vorsichtig.

„In Pill angekommen fing der Spaß endlich an.“

Ich liebe es, einen Marktstand einzurichten – habe ich festgestellt. Von rechts nach links räumen und umgekehrt – so lange bis es passt! Bis jedes Teil seinen perfekten Platz gefunden hat.

„Ich liebe es zu dekorieren, improvisieren und präsentieren – zeigen, wie bunt, kreativ und schön die Welt des Re- und Upcyclings sein kann.“

Das Experiment ist in meinen Augen gelungen.

Mir gefällt es, von außen, aus der Sicht des Kunden, auf die bunte Vielfalt zu blicken.

Für den nächsten Markt werde ich mich ein wenig besser organisieren müssen. Mit dem kleinen Auto ist perfekte Planung und Verpackung nötig. Das wird kein Problem sein.

Jetzt im Winter habe ich noch Zeit die entsprechenden Ideen für den Transport umzusetzen.

Ich bin dankbar, dass ich die Gelegenheit bekommen hatte diesen ersten Marktstand einzurichten.

Mein Dank gilt vor allem Michaela Brötz, die mich mehr oder weniger auf den Markt „geschubst“ hat und der Unterstützung von Lydia, die einen wunderbaren Stand mit Strom und Heizung zur Verfügung gestellt hat.

Ich freue mich jetzt schon auf das Frühjahr, wenn ich richtig durchstarten kann….

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